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AlaxoStent
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Der AlaxoStent

     

Der AlaxoStent ist ein Medizinprodukt zur Behandlung der obstruktiven Schlafapnoe (OSA) und des Schnarchens, welches vom Patienten selbst abends vor dem Schlafen eingesetzt und morgens wieder entfernt wird.

Neben der konventionellen Therapie der OSA bietet der AlaxoStent eine neue therapeutisch wirksame und nicht-chirurgische Behandlungsmöglichkeit, die für den Patienten viele Vorteile in der Handhabung und im Tragekomfort bietet. Der Stent ist ein röhrenförmiges weiches Geflecht aus einem sogenannten Formgedächtnismetall (Nitinol). Das Nitinolgeflecht [1] wird für die Einführung durch die Nase in den Rachenraum in einem dünnen Schlauch [2] (siehe Abb. 1) eng zusammengedrückt und der Schlauch langsam durch die Nase bis in den Gaumenbereich geführt (siehe Video unten).

AlaxoStent

Abb. 1: Die beiden wichtigsten Komponenten des AlaxoStent: [1] Nitinolgeflecht, [2] Einführschlauch


Beim Herausschieben aus diesem Schlauch weitet es sich selbsttätig auf, legt sich an die Rachenwand an und verhindert durch die mechanische Schienung wirksam den Verschluss des Rachens.

Der AlaxoStent wurde vielfach medizinisch auf seine Wirksamkeit getestet. Die erste klinische Studie im Schlaflabor der Universitäts-HNO-Klinik Erlangen (durch Dr. Michael Hartl) belegte seine therapeutische Wirksamkeit und die Akzeptanz durch die Patienten.

Der AlaxoStent reduzierte die Anzahl der obstruktiven Apnoen genauso effizient wie die CPAP-Therapie. Auch die Hypopnoen wurden signifikant bis ganz reduziert.

 

ohne Therapie

mit AlaxoStent

mit CPAP

AHI

31/h

19/h

8,2/h

obstruktive
Apnoen

43,0

2,2

2,5

minimale Sauerstoff-
sättigung

79%

84%

89%

Tabelle 1: Ergebnisse der ersten klinischen Studie (Durchschnittswerte)


Über 160 Propofol-Schlafvideoendoskopien (PSE) - bei denen die Atemwegsverschlüsse im Rachenraum in einem künstlichen Schlaf genau festgestellt werden - haben die hohe Wirksamkeit des AlaxoStent auch in Bildern sichtbar gemacht.

Die veröffentlichte PSE-Studie von Dr. János Juhász (Krankenhaus Mainburg) zeigt einen sehr starken und langgestreckten konzentrischen Kollaps im Schlaf unter Propofol, bei dem das Gaumensegel und die Rachenmuskeln im Schlaf völlig zusammenfallen. Durch den AlaxoStent wird ein durchgehender Luftkanal für die ungehinderte Atmung offengehalten und so die Schlafapnoe beseitigt (siehe Abb. 2, Poster von Dr. Juhász [Schlaflabor Krankenhaus Mainburg] und Propofol-Schlafvideoendoskopie unten).

AlaxoStent

Abb. 2: Schienung des Nasenrachenraums, Gaumensegels und Zäpfchens durch den AlaxoStent; Blick in der Propofol-Schlafvideoendoskopie von oben aus dem Nasenraum hinunter zum Zäpfchen im Rachenraum (Dr. János Juhász, Schlaflabor Krankenhaus Mainburg)

Der AHI sank bei diesem Patienten von 74/h auf 5/h.

 

Das Produkt wurde auf die Initiative eines deutschen OSA-Patienten hin entwickelt. Daher wird es in besonderem Maße den Wünschen und Anforderungen der Betroffenen gerecht.

Mit eingesetztem Stent kann man sich frei bewegen und der Stent ist optisch unauffällig. Der Patient oder der Partner werden zudem nicht durch das Pumpengeräusch während der Nacht belästigt.

Außerdem atmet der Patient selbständig und natürlich, und nicht künstlich wie bei der CPAP-Therapie, was ein wesentlicher Vorteil ist. Schlafen mit offenem Mund ist unproblematisch.

Das Schnarchen wird zumeist vollständig unterbunden.

Da der AlaxoStent keine Pumpe und keinen Strom benötigt sowie sehr klein ist, bietet er auf Reisen besondere Vorteile. Erfahrungsgemäß gibt es bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen keine Probleme.

Der AlaxoStent ist verschreibungspflichtig und muss von einem Arzt mit ausreichenden Kenntnissen in der Behandlung von OSA verordnet werden. Der Arzt weist den Patienten in den Gebrauch des AlaxoStent ein und muss prüfen, ob der AlaxoStent eine geeignete Therapie für den Patienten ist. Die erstmalige eigenhändige Anwendung durch den Patienten empfiehlt sich im Beisein des Arztes.

Die emotionale Hürde des Einführens durch die Nase in den Rachenraum ist vergleichbar mit dem Einsetzen einer Kontaktlinse in das Auge. Nach einer Schulung durch den Arzt und einer kurzzeitigen Trainingsperiode kann der Patient den Stent erfahrungsgemäß sicher und schnell selbst anwenden.

Bei starker Würgereizempfindlichkeit kann es sein, dass der AlaxoStent nicht die geeignete Therapie ist.

Der AlaxoStent ist CE gekennzeichnet und zugelassen für die Behandlung von Patienten ab 18 Jahren.


Der AlaxoStent wird im Bereich des Gaumensegels platziert (siehe Abb. 3) und verhindert das Zusammenfallen des Weichgewebes im Velopharynx (Rachenraum).

Grafik AlaxoStent

Abb. 3: Schema der Positionierung des AlaxoStent

In jedem Fall muß der behandelnde Arzt eine Prüfung durchführen (z.B. durch eine Polysomnographie), welche Positionierung für die Verhinderung der patientenspezifisch auftretenden Atemwegsverschlüsse (Obstruktionen) richtig ist.

Für die Kontrolle der Therapieeffizienz können auch die Propofol-Schlafvideoendoskopie oder die Digitale Volumen-Tomographie (DVT) wertvolle diagnostische und therapeutische Informationen liefern.


AlaxoStent

Abb. 4: Darstellung des AlaxoStent mittels DVT (Prof. Dr. Hans-Jürgen Wilhelm, HNO-Zentrum Frankfurt)



Einen Info-Flyer zum AlaxoStent können Sie hier herunterladen.

Die Gebrauchsanweisung für den AlaxoStent können Sie hier herunterladen.

Die Produktliste zum AlaxoStent für Deutschland und Österreich können Sie hier herunterladen. Die Lieferung kann nur an Selbstzahler erfolgen. Eine regelmäßige Erstattung durch die Krankenkassen erfolgt noch nicht. Falls eine geeignete medizinische Begründung Ihres behandelnden Arztes vorliegt, empfehlen wir die Stellung eines individuellen Erstattungsantrages.

 
 



Videodarstellung der Handhabung, Anwendung und Reinigung des AlaxoStent:

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Propofol-Schlafvideoendoskopie-Studie zum AlaxoStent (Dr. med. habil. János Juhász, Chefarzt Pneumologie, Schlaflabor, Krankenhaus Mainburg):

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Dr. Michael Feld (Schlafmediziner) und Dr. Peter Renner (HNO-Arzt) zur Schlafapnoe-Diagnostik und -Therapie sowie zum AlaxoStent:

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